Sachsen-Anhalt vor der Entscheidung: Wahlkampf, Wahlbeobachtung und NGO-Komplex

Philip Stein und Michael Schäfer sprechen über die Lage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, den Einfluss von Campact und anderen NGOs sowie über Briefwahl und Wahlbeobachtung. Im Fokus: Wie können Bürger selbst aktiv werden und ihre Stimmen schützen?


Sachsen-Anhalt stand lange kaum im Mittelpunkt der bundesweiten Politik. Das hat sich geändert: Mit Ulrich Siegmund tritt die AfD zur Landtagswahl am 6. September 2026 mit dem Anspruch an, erstmals eine Landesregierung anzuführen.

Philip Stein und Michael Schäfer diskutieren, warum Sachsen-Anhalt zum politischen Prüfstein für die gesamte Republik werden könnte. Dabei geht es um die Rolle von Campact und anderen NGOs im Wahlkampf, mögliche Fragen nach dem Parteiengesetz und darum, wie auf diese Einflussnahme reagiert werden kann.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Wahlbeobachtung: Wo liegen die Schwachstellen der Briefwahl? Welche Fälle und Auffälligkeiten gab es in der Vergangenheit? Und vor allem: Was kann jeder Einzelne tun, um am Wahltag die ordnungsgemäße Durchführung und Auszählung der Wahl zu beobachten?

Eine Folge über einen außergewöhnlichen Wahlkampf – und darüber, warum es am 6. September auf jede Stimme und auf möglichst viele aufmerksame Wahlbeobachter ankommt.

Kapitel

00:00 – Die Ausgangslage in Sachsen-Anhalt
22:50 – Campact und der NGO-Komplex im Wahlkampf
26:55 – Parteiengesetz und unsere Recherchen: Widerstand gegen Campact, SPD und Grüne
45:30 – Wahlbeobachtung und Fälle von Wahlbetrug in Sachsen-Anhalt
50:58 – Ganz konkret: So schützen wir eure Wählerstimmen

Mehr zum Thema Briefwahl und zu dokumentierten Fällen von Wahlbetrug in Sachsen-Anhalt:
Warum die Briefwahl ein Problem ist

Wahlbeobachter werden, Leitfäden und weitere Informationen:
wahlbeobachtung.de

Der erste rechte Oberbürgermeister? Nicht von der AfD.

Der Wahlerfolg von Stefan Hartung (Freie Sachsen) in Aue-Bad Schlema zeigt neue strategische Möglichkeiten – auch für die AfD – auf, wirft aber zugleich die Frage auf, ob er sein Amt im Falle eines Wahlsiegs überhaupt antreten dürfte. Kritiker befürchten bereits einen weiteren undemokratischen Taschenspielertrick.

In Sachsen bahnt sich etwas an, das bundesweit für Aufsehen sorgen könnte. Der erste rechte Oberbürgermeister könnte nicht von der AfD kommen – und dürfte sein Amt selbst im Falle eines Wahlsiegs womöglich gar nicht antreten. Darauf deuten zumindest Signale aus Landesregierung und Medien hin.

In Aue-Bad Schlema hat Stefan Hartung, Kandidat der Regionalpartei Freie Sachsen, den ersten Wahlgang gewonnen. Wir erklären, warum die Chancen Hartungs im Erzgebirge gut stehen und welche langjährige Graswurzelarbeit diesem Erfolg vorausging. Interessant ist dabei auch die schwierige Rolle der sächsischen AfD.

Der Fall zeigt, was derzeit politisch möglich ist – und dass es strategische Optionen jenseits von Alleinregierung oder CDU-Koalitionen gibt.

Dazu passend ein Text des Publizisten Benedikt Kaiser: https://dereckart.at/kommunaler-rechtsruck/

Die Asyllüge der Merz-Regierung

Die Merz-Regierung inszeniert Kontrolle in der Migrationspolitik, scheitert laut den präsentierten aktuellen Daten jedoch bei Abschiebungen und Lösungen. Philip Stein und Michael Schäfer diskutieren, warum das Thema politisch zentral bleibt, wie eine AfD-Regierung echte Veränderungen durchsetzen könnte und welche hart errungenen Erfolge die Rechte in der Migrationsfrage bereits erzielt hat.

Die Merz-Regierung versucht krampfhaft zu vermitteln, sie habe die Asylkrise unter Kontrolle. Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache. Wir schauen uns die Zahlen an, nennen Beispiele – und liefern vor allem Argumente sowie konkrete Lösungsansätze für Wahlkämpfer, Aktivisten und die nächste Diskussion am Stammtisch.

Der „Ein Prozent“-Leiter Philip Stein und der Politikwissenschaftler Michael Schäfer erklären, warum das Migrationsthema politisch weiterhin so entscheidend ist und was die Rechte in den vergangenen Jahren bereits erreicht hat. Friedrich Merz hat viel versprochen – doch auch in der Migrationsfrage versagt seine Regierung bislang. Aktuell schiebt sie sogar weniger Menschen ab als die vorherige Ampel-Regierung. Kann die AfD, sollte sie irgendwann regieren, etwas dagegen tun?

Alle erwähnten Fakten, Zahlen und Quellen findet ihr in dieser Recherche: https://www.einprozent.de/blog/asylfakten/propagandaluege-die-asylkrise-ist-vorbei/3336

Geplante Sabotage der AfD-Erfolge – eine Gegenstrategie

Das dubiose Campact-Netzwerk sammelt Millionen, um mit gezielten Maßnahmen gegen die AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern Einfluss auf Wahlergebnisse zu nehmen – deshalb haben wir Gegenstrategien entwickelt, an denen jeder mitwirken kann.

Fast 2,5 Millionen Euro hat das Campact-Netzwerk bereits gesammelt, um gegen die AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern aktiv werden zu können. Die Hälfte der Summe soll an linke Gruppen in beiden Bundesländern fließen, die andere Hälfte in gezielte Maßnahmen, um Wahlergebnisse zu beeinflussen.

Bei Campact weiß man, wovon man spricht: Bei früheren Wahlen hat dieses Vorgehen bereits Wirkung gezeigt – weitgehend außerhalb parlamentarischer Kontrolle und lange von der Öffentlichkeit ignoriert.

Genau deshalb schauen wir genauer hin und haben verschiedene Ansätze entwickelt, um diesen undemokratischen Einfluss einzudämmen. Der „Ein Prozent“-Leiter Philip Stein und der Politikwissenschaftler Michael Schäfer zeigen, wie jeder einen aktiven Beitrag gegen diesen NGO-Sumpf leisten kann.

Eine Anleitung gibt es hier: https://www.einprozent.de/blog/recherche/wahlkaempfe-wir-nehmen-den-linken-125-millionen/3334

Ungarn: Falsche Schlussfolgerungen der europäischen Rechten?

Nach Orbáns Wahlniederlage wird die Strategie der Neuen Rechten teils vorschnell als gescheitert bewertet. Stein und Schäfer analysieren Fehleinschätzungen beider Seiten, erklären die Gründe für die Niederlage und leiten daraus Konsequenzen für Deutschland ab.

Nach der verlorenen Wahl von Viktor Orbán erklärten einige Analysten die Strategie des Kulturkampfes und des Hegemoniegewinns vorschnell für gescheitert. Der Neuen Rechten wird unterstellt, sie stehe plötzlich ohne klares Konzept da.

Der »Ein Prozent«-Leiter Philip Stein und der Politikwissenschaftler Michael Schäfer bewerten die Fehleinschätzungen im eigenen Lager ebenso wie bei den politischen Gegnern. Auf Basis eigener Recherchen zeigen sie, warum die Wahl in Ungarn verloren ging – und welche Lehren sich daraus für die politische Arbeit in Deutschland ziehen lassen.

Im Podcast werden drei Bücher empfohlen:

»Orbán gegen Soros«
»Nationaler Block«
»Der Hegemonie entgegen«