Die Rechte verliert die Jugend – wir brauchen Lösungen!

Wir analysieren, warum Linke und Grüne bei jungen Wählern erfolgreicher sind als die AfD, welche Rolle gesellschaftliche Entwicklungen, Migration, Jugendkultur Partei und Vorfeldstrukturen dabei spielen und welche Schlussfolgerungen das rechte Lager daraus für die Zukunft der eigenen Bewegung ziehen kann.

Warum gewinnen Linke und Grüne bei jungen Wählern, während die AfD in dieser Altersgruppe deutlich zurückliegt? Das, obwohl sich die Lebenswelt der jungen Generation durch Migration tiefgreifend verändert. Wer heute geboren wird, muss mit ca. 50 Prozent Migranten aufwachsen.

Wir analysieren aktuelle Umfragen, gesellschaftliche Entwicklungen sowie den Einfluss von Jugendkultur und sozialen Themen. Wir erläutern, was Partei und Vorfeldstrukturen leisten können, und zeigen, welche Strategien linke Netzwerke erfolgreich machen – und was das rechte Lager daraus lernen kann.

Eine selbstkritische Bestandsaufnahme – und die Suche nach Lösungen für die langfristige Zukunft unserer Bewegung.

Der erste rechte Oberbürgermeister? Nicht von der AfD.

Der Wahlerfolg von Stefan Hartung (Freie Sachsen) in Aue-Bad Schlema zeigt neue strategische Möglichkeiten – auch für die AfD – auf, wirft aber zugleich die Frage auf, ob er sein Amt im Falle eines Wahlsiegs überhaupt antreten dürfte. Kritiker befürchten bereits einen weiteren undemokratischen Taschenspielertrick.

In Sachsen bahnt sich etwas an, das bundesweit für Aufsehen sorgen könnte. Der erste rechte Oberbürgermeister könnte nicht von der AfD kommen – und dürfte sein Amt selbst im Falle eines Wahlsiegs womöglich gar nicht antreten. Darauf deuten zumindest Signale aus Landesregierung und Medien hin.

In Aue-Bad Schlema hat Stefan Hartung, Kandidat der Regionalpartei Freie Sachsen, den ersten Wahlgang gewonnen. Wir erklären, warum die Chancen Hartungs im Erzgebirge gut stehen und welche langjährige Graswurzelarbeit diesem Erfolg vorausging. Interessant ist dabei auch die schwierige Rolle der sächsischen AfD.

Der Fall zeigt, was derzeit politisch möglich ist – und dass es strategische Optionen jenseits von Alleinregierung oder CDU-Koalitionen gibt.

Dazu passend ein Text des Publizisten Benedikt Kaiser: https://dereckart.at/kommunaler-rechtsruck/

Die Asyllüge der Merz-Regierung

Die Merz-Regierung inszeniert Kontrolle in der Migrationspolitik, scheitert laut den präsentierten aktuellen Daten jedoch bei Abschiebungen und Lösungen. Philip Stein und Michael Schäfer diskutieren, warum das Thema politisch zentral bleibt, wie eine AfD-Regierung echte Veränderungen durchsetzen könnte und welche hart errungenen Erfolge die Rechte in der Migrationsfrage bereits erzielt hat.

Die Merz-Regierung versucht krampfhaft zu vermitteln, sie habe die Asylkrise unter Kontrolle. Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache. Wir schauen uns die Zahlen an, nennen Beispiele – und liefern vor allem Argumente sowie konkrete Lösungsansätze für Wahlkämpfer, Aktivisten und die nächste Diskussion am Stammtisch.

Der „Ein Prozent“-Leiter Philip Stein und der Politikwissenschaftler Michael Schäfer erklären, warum das Migrationsthema politisch weiterhin so entscheidend ist und was die Rechte in den vergangenen Jahren bereits erreicht hat. Friedrich Merz hat viel versprochen – doch auch in der Migrationsfrage versagt seine Regierung bislang. Aktuell schiebt sie sogar weniger Menschen ab als die vorherige Ampel-Regierung. Kann die AfD, sollte sie irgendwann regieren, etwas dagegen tun?

Alle erwähnten Fakten, Zahlen und Quellen findet ihr in dieser Recherche: https://www.einprozent.de/blog/asylfakten/propagandaluege-die-asylkrise-ist-vorbei/3336

Geplante Sabotage der AfD-Erfolge – eine Gegenstrategie

Das dubiose Campact-Netzwerk sammelt Millionen, um mit gezielten Maßnahmen gegen die AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern Einfluss auf Wahlergebnisse zu nehmen – deshalb haben wir Gegenstrategien entwickelt, an denen jeder mitwirken kann.

Fast 2,5 Millionen Euro hat das Campact-Netzwerk bereits gesammelt, um gegen die AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern aktiv werden zu können. Die Hälfte der Summe soll an linke Gruppen in beiden Bundesländern fließen, die andere Hälfte in gezielte Maßnahmen, um Wahlergebnisse zu beeinflussen.

Bei Campact weiß man, wovon man spricht: Bei früheren Wahlen hat dieses Vorgehen bereits Wirkung gezeigt – weitgehend außerhalb parlamentarischer Kontrolle und lange von der Öffentlichkeit ignoriert.

Genau deshalb schauen wir genauer hin und haben verschiedene Ansätze entwickelt, um diesen undemokratischen Einfluss einzudämmen. Der „Ein Prozent“-Leiter Philip Stein und der Politikwissenschaftler Michael Schäfer zeigen, wie jeder einen aktiven Beitrag gegen diesen NGO-Sumpf leisten kann.

Eine Anleitung gibt es hier: https://www.einprozent.de/blog/recherche/wahlkaempfe-wir-nehmen-den-linken-125-millionen/3334

Ungarn: Falsche Schlussfolgerungen der europäischen Rechten?

Nach Orbáns Wahlniederlage wird die Strategie der Neuen Rechten teils vorschnell als gescheitert bewertet. Stein und Schäfer analysieren Fehleinschätzungen beider Seiten, erklären die Gründe für die Niederlage und leiten daraus Konsequenzen für Deutschland ab.

Nach der verlorenen Wahl von Viktor Orbán erklärten einige Analysten die Strategie des Kulturkampfes und des Hegemoniegewinns vorschnell für gescheitert. Der Neuen Rechten wird unterstellt, sie stehe plötzlich ohne klares Konzept da.

Der »Ein Prozent«-Leiter Philip Stein und der Politikwissenschaftler Michael Schäfer bewerten die Fehleinschätzungen im eigenen Lager ebenso wie bei den politischen Gegnern. Auf Basis eigener Recherchen zeigen sie, warum die Wahl in Ungarn verloren ging – und welche Lehren sich daraus für die politische Arbeit in Deutschland ziehen lassen.

Im Podcast werden drei Bücher empfohlen:

»Orbán gegen Soros«
»Nationaler Block«
»Der Hegemonie entgegen«

Die internationalen Netzwerke unserer Gegner

Wir haben die »Ein Prozent«-Recherchen zu linksextremen und globalistischen Netzwerken im EU-Parlament vorgestellt. Ein Erfahrungsbericht.

Rund 40 Prozent der neuen deutschen Gesetze beruhen auf EU-Vorgaben. Die Macht, die Brüssel und Straßburg haben, um damit das Leben der Menschen ganz konkret vor ihrer Haustür zu verändern, ist kein Geheimnis, wird von vielen Bürgern aber immer noch nicht registriert.

»Ein Prozent«-Leiter Philip Stein und Politikwissenschaftler Michael Schäfer richten ihren Blick in Analysen und Recherchen daher zu Recht immer öfter gen »Europa«. Und das wird registriert. Auf Einladung der Abgeordneten Jungbluth und Khan waren die beiden in Brüssel zu Gast. Was sie dort getrieben haben, erfahrt ihr in dieser Episode.

Die komplette Veranstaltung in Brüssel kann hier in sechs Sprachen angesehen werden: https://www.europarl.europa.eu/streaming/?event=20260325-1800-SPECIAL-OTHER

Die Wiedergeburt der Linkspartei – Michael Schäfer und Philip Stein im Gespräch

Die Linke war als Partei eigentlich schon tot. Jetzt sind sie aber wieder da. Woran liegt das?

Die Linke hat sich neu erfunden. Vor der Bundestagswahl bereits von vielen abgeschrieben, liegt sie bundesweit wieder stabil bei rund zehn Prozent. Ihr Fokus liegt klar auf Frauen, jungen Wählern und dem Großstadtmilieu. Gleichzeitig hat sie sich durch die Brandmauer und „Erpressung“ eine eigene Machtposition gesichert.

„Ein Prozent“-Leiter Philip Stein und Politikwissenschaftler Michael Schäfer diskutieren, wer innerhalb der rechten Arbeitsteilung die Linke politisch angreifen sollte, warum eine vergleichsweise kleine Partei „uns“ von der Macht fernhalten könnte und weshalb Vorfeld und Parteien sehr unterschiedlich auf das Wirken der Linken blicken.

Wer finanziert die linke Szene? – Michael Schäfer und Philip Stein im Gespräch

Das Netzwerk der linken Szene ist weit – wir werfen einen Blick auf die Finanzströme.

Ein aktueller Fall des „Ein Prozent“-Solidaritätsfonds, bei dem es um einen Rentner, Campact, Fragen der Meinungsfreiheit sowie einen möglicherweise befangenen Richter am Landgericht geht, hat uns veranlasst, das Campact-Netzwerk erneut genauer zu untersuchen.

Bereits in früheren Recherchen haben wir die Geldflüsse aus dem Netzwerk an verschiedene Parteien und zweifelhafte Organisationen nachvollzogen. Ziel des mit Millionen ausgestatteten Geflechts war und ist es, die AfD und andere rechte Akteure politisch zu schwächen. Bei Wahlen wird man dabei besonders kreativ – während sich viele Rechte und AfD-Spitzenpolitiker dies widerstandslos gefallen lassen.

Der Politikwissenschaftler Michael Schäfer und „Ein Prozent“-Leiter Philip Stein stellen aktuelle Zahlen und Fakten vor und erläutern die Gegenstrategien, die „Ein Prozent“ einleitet.

60 Ausgaben „Info Direkt“ – Michael Schäfer und Michael Scharfmüller im Gespräch

Kickls FPÖ geht auf die 40 Prozent zu. Was haben die Österreicher uns voraus?

„Wir waren die rechte Opposition zur rechten Regierung.“ Michel Scharfmüller ist Gründer und Chefredakteur des patriotischen Magazins, das den gesamten deutschsprachigen Raum abdecken will.

Anders als wir Bundesdeutschen standen die Österreicher bereits in rechter Opposition zu einer Mitte-Rechts-Bundesregierung unter Vizekanzler Heinz-Christian Strache. Damals hielt man es in der FPÖ für sinnvoll, gegen das eigene Vorfeld zu schießen, um etablierten Medien und Parteien zu gefallen – eine Strategie, die letztlich in den politischen Absturz führte.

Mit dieser Erfahrung haben die Österreicher unserem Vorfeld einiges voraus. Genau deshalb sprechen Scharfmüller und der Politikwissenschaftler Michael Schäfer über die Rolle alternativer Medien und des Vorfeldes am Vorabend möglicher Regierungsbeteiligungen in der Bundesrepublik.

Ein Fazit findet sich auch in der 60. Jubiläumsausgabe des Magazins in einem Interview mit dem FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz. Er sagt: „Mit der Distanziererei ist es vorbei.“

Das Magazin Info-DIREKT erhalten Sie hier im „ Ein Prozent“-Versand oder direkt beim Verlag.

10 Jahre „Ein Prozent“: Neuausrichtung und Repression – Michael Schäfer und Philip Stein im Gespräch

Was passiert bei „Ein Prozent“ gerade? Wir klären auf.

Ein Repressionsschlag hätte dem Projekt „Ein Prozent“ im vergangenen Jahr beinahe ein Ende gesetzt. Wir erholen uns davon nur langsam.

Gleichzeitig feiert das in der deutschen Rechten bislang einzigartige Projekt sein zehnjähriges Bestehen und blickt auf zahlreiche erfolgreiche, bewusst vollzogene Strategiewechsel zurück.

Immer wieder haben wir uns gefragt: Was braucht die Bewegung – und wie können wir mit begrenzten Mitteln möglichst viel bewirken?

Für die kommenden Jahre konzentrieren wir uns auf fünf konkrete Arbeitsfelder. Der Vereinsvorsitzende Philip Stein und der Politikwissenschaftler Michael Schäfer sprechen über Repression und darüber, was den Widerstand jetzt voranbringt.